Essen wie Gott zwischen Großwinternheim und Elsheim!

Die Location:

Landgasthof Engel in Schwabenheim

Erster Eindruck:

Traditionell, rheinhessisch, rustikal, sehr geschmackvoll restauriert (ältestes Haus Schwabenheims) und liebevoll dekoriert

Hier noch einige spontane Einzeleindrücke:
Markus.: “Heizung auf 2”
Susanne P.: „ja alles prima”
Dominic: „U(h)rig“ (wir saßen im Uhrenzimmer, was zum einen schön anzuschauen ist, aber es tickt gewaltig)

Ausstattung:
Tischdeko: blanker, alter, restaurierter Holztisch mit kleiner Spitzendecke, vorösterlicher Porzellanhase nebst kresseähnlichem Topfgrün auf Decke positioniert
Gläser: Schott
Besteck: Vega
Porzellan: Eschenbach
Servietten: Papier mit Engel-Logo
Bestuhlung: Rustikale Holzstühle, da aber Weichholz recht bequem :o)
Speisekarte: geschrieben in rheinhessischer Mundart, sehr schön in Qualität und Umsetzung. Einzige Kritik: Der Nachtisch ist mittig nach einigen Hauptspeisen platziert, so dass der hastig-hungrig lesende Gourmet die darauffolgenden Gerichte nicht erblickt, bzw. zu spät, wie in unserem Fall erst bei der Auswahl der Nachspeise.
Noch zu erwähnen: Streuer aus Holz mit Peugeot-Mahlwerk!

Bevor wir zum Thema Speisen kommen, sei noch erwähnt, dass unsere betreuende Servicekraft nicht gerade vor Elan glänzte und Augen und Ohren waren selten auf unsere Wünsche gerichtet.

Hauptspeisen:
Gemäß dem Rahmen sehr traditionell, einfach und zünftig garniert.

Vor dem Verspeisen wurde das Fleisch auf dem Teller nochmals geschossen... dies aber schmerzfrei mit Blitz!

Qualität: selbstgemacht und einfach lecker.
Jedoch wurde fast einstimmig (außer Dominic) festgestellt: Speisen zu stark gewürzt, vor allem zu stark gesalzen.
Esther begründete das Ganze auf die psychische Verfassung des Kochs: „Der Koch ist wohl verliebt“
Weitere Einzelstimmen:
Markus: „Sehr dunkel“ (dies bezog sich auf sein Fleischgericht)
Mathias: „Meine Sauce war sehr stark gewürzt“
Dominic: „Mir hat alles geschmeckt“

Kleine Info für die Servicekraft nebenbei: Besteck ist vor Essbeginn praktisch... muss aber nicht, der Salat wurde auch verspätet gereicht.

 

 

 


Nachtisch:
Schokoladenpudding mit Eierlikör:
Optisch ein Fest... was Markus auch in der Umsetzung „fest“-stellte:
„Das Ding ist zu fest“ Also die Konsistenz sagte ihm somit nicht wirklich zu...
Dominic ignorierte diesen Punkt und gab sich dem Schokofeeling hin.

Zur Creme Brulee wurde erwähnt, dass das Eis nicht ganz dazu gepasst hätte, worauf eifrig die alles entscheidende Frage diskutiert wurde, ob Weißer-Pfirsich-Eis grundsätzlich zum Brulee passt!

Und wie immer, ein wichtiger Punkt am Ende dieses Berichtes:

Toiletten:
Sehr schön, Prädikat „Besonders wertvoll“!
Platziert ist das stille Örtchen im Kellergewölbe und präsentiert sich geschmackvoll (auch wenn dieses Wort zum Thema etwas unplatziert klingt) ausgestattet. Das Konzept „Engel“ findet sich auch hier, örtlich begrenzt unter dem Toilettendeckel wieder, auf dem geschrieben steht „Sei ein Engel und setz Dich“!
Als sehr sauberer und lobenswerter Ort der Ruhe wird diese Toilette wärmstens weiter empfohlen ;o)

ResGourmet:
Dieses fiel aufgrund des Freitagabends etwas spärlich aus, da die Müdigkeit fast alle außer unsere Holiday-Esther übermannte.
Daher auch hier das persönliche ResGourmet von ihr:
„Schön, dass wir alle da waren!“
Ansonsten sei erwähnt: „Lecker, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Leider fiehl der Grappa für den Papa, sowie der Trester für Esther aus... Ersterer aus Gründen einer sicher gelenkten Heimfahrt und zweiter aus spontaner Unlust alleine trinken zu müssen... was in der Öffentlichkeit blöd iss ;o)

 

 



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